www.vorhilfe.de
- Förderverein -
Der Förderverein.

Gemeinnütziger Verein zur Finanzierung des Projekts Vorhilfe.de.
Hallo Gast!einloggen | registrieren ]
Startseite · Mitglieder · Impressum
Navigation
 Startseite...
 Suchen
 Impressum
Forenbaum
^ Forenbaum
Status VH e.V.
  Status Vereinsforum

Gezeigt werden alle Foren bis zur Tiefe 2

Das Projekt
Server und Internetanbindung werden durch Spenden finanziert.
Organisiert wird das Projekt von unserem Koordinatorenteam.
Hunderte Mitglieder helfen ehrenamtlich in unseren moderierten Foren.
Anbieter der Seite ist der gemeinnützige Verein "Vorhilfe.de e.V.".
Partnerseiten
Weitere Fächer:

Open Source FunktionenplotterFunkyPlot: Kostenloser und quelloffener Funktionenplotter für Linux und andere Betriebssysteme
Forum "Zahlentheorie" - oo viele PZ (Thue) - Abschätzg
oo viele PZ (Thue) - Abschätzg < Zahlentheorie < Algebra+Zahlentheo. < Hochschule < Mathe < Vorhilfe
Ansicht: [ geschachtelt ] | ^ Forum "Zahlentheorie"  | ^^ Alle Foren  | ^ Forenbaum  | Materialien

oo viele PZ (Thue) - Abschätzg: oo viele Primzahlen nach Thue
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 01:52 So 27.10.2019
Autor: Marcel

Aufgabe
Warum gilt [mm] $2^n \le (n+1)*n^{r-1}$? [/mm]




Thue hat einen eigenen Beweis dafür, dass es [mm] $\infty$ [/mm] viele Primzahlen gibt - hier nur der Anfang davon:
Man wähle $k,n [mm] \in \IN$ [/mm] mit [mm] $(n+1)^k [/mm] < [mm] 2^n$, [/mm] und es seien [mm] $p_1=2$, [/mm] ..., [mm] $p_r$ [/mm] die Primzahlen [mm] $\le 2^n$. [/mm]

Für jede ganze Zahl [mm] $m\,$ [/mm] mit $1 [mm] \le [/mm] m [mm] \le 2^n$ [/mm] ist dann $m$ als Produkt
     $m = [mm] {{p_1}^{e_1}} \cdot [/mm] ... [mm] \cdot {{p_r}^{e_r}}$ [/mm]
mit $0 [mm] \le e_j \le [/mm] n$ ($j=1,...,n$) darstellbar. (Primfaktorzerlegung darf man also als bekannt voraussetzen!)

Annahme: $r [mm] \le [/mm] k$. Dann hätte ich jetzt argumentiert: Es ist
[mm] $2^n [/mm] = [mm] |\{m \in \IN: m \le 2^n\}| \le |\{(e_j)_{j=1}^{r}: 0 \le e_j \le n\}|$ [/mm] (wegen der Primfaktordarstellung einer jeden Zahl, s.o.)

und erhalte so dann auch [mm] $2^n \le (n+1)^r \le (n+1)^k [/mm] < [mm] 2^n$, [/mm] den gewünschten Widerspruch des Beweises. (Man beachte $n+1 = [mm] |\{k \in \IN_0: 0 \le k \le n\}|$.) [/mm]

ABER dort steht

    [mm] $\red{2^n \le (n+1)\cdot n^{r-1}} [/mm] < ...$

Und das Ganze soll sich laut Text ergeben durch: "Das Abzählen aller möglichen Kombinationen ergibt..."

Woher kommt denn die rote Ungleichung? Sieht da jemand, welche Kombinationen da gezählt wurden? (Und würde meine Überlegung nicht auch reichen, um den gewünschten Widerspruch zu erzielen?)

Viele Grüße,
Marcel

        
Bezug
oo viele PZ (Thue) - Abschätzg: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 20:01 So 27.10.2019
Autor: HJKweseleit


> Warum gilt [mm]2^n \le (n+1)*n^{r-1}[/mm]?
>  
>
> Thue hat einen eigenen Beweis dafür, dass es [mm]\infty[/mm] viele
> Primzahlen gibt - hier nur der Anfang davon:
>  Man wähle [mm]k,n \in \IN[/mm] mit [mm](n+1)^k < 2^n[/mm], und es seien
> [mm]p_1=2[/mm], ..., [mm]p_r[/mm] die Primzahlen [mm]\le 2^n[/mm].
>  
> Für jede ganze Zahl [mm]m\,[/mm] mit [mm]1 \le m \le 2^n[/mm] ist dann [mm]m[/mm] als
> Produkt
>       [mm]m = {{p_1}^{e^_1}} \cdot ... \cdot {{p_r}^{e_r}}[/mm]
>  mit
> [mm]0 \le e_j \le n[/mm] ([mm]j=1,...,n[/mm]) darstellbar.
> (Primfaktorzerlegung darf man also als bekannt
> voraussetzen!)
>  
> Annahme: [mm]r \le k[/mm]. Dann hätte ich jetzt argumentiert: Es
> ist
>  [mm]2^n = |\{m \in \IN: m \le 2^n\}| \le |\{(e_j)_{j=1}^{r}: 0 \le e_j \le n\}|[/mm]
> (wegen der Primfaktordarstellung einer jeden Zahl, s.o.)
>  
> und erhalte so dann auch [mm]2^n \le (n+1)^r \le (n+1)^k < 2^n[/mm],
> den gewünschten Widerspruch des Beweises. (Man beachte [mm]n+1 = |\{k \in \IN_0: 0 \le k \le n\}|[/mm].)



Du hast völlig Recht!

Für jedes [mm] e_i [/mm] gibt es n+1 Mgl., da es r solche [mm] e_i [/mm] gibt, gibt es [mm] (n+1)^r [/mm] Mgl.



>  
> ABER dort steht
>
> [mm]\red{2^n \le (n+1)\cdot n^{r-1}} < ...[/mm]
>  
> Und das Ganze soll sich laut Text ergeben durch: "Das
> Abzählen aller möglichen Kombinationen ergibt..."
>  
> Woher kommt denn die rote Ungleichung? Sieht da jemand,
> welche Kombinationen da gezählt wurden? (Und würde meine
> Überlegung nicht auch reichen, um den gewünschten
> Widerspruch zu erzielen?)
>  



Ja, die rote Ungleichung ergibt sich nicht aus dem Text. Deine Überlegung reicht völlig.

> Viele Grüße,
>  Marcel


Bezug
                
Bezug
oo viele PZ (Thue) - Abschätzg: Danke!
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 23:50 Mo 28.10.2019
Autor: Marcel

Alles klar, vielen Dank. 🙂

Bezug
                
Bezug
oo viele PZ (Thue) - Abschätzg: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 09:39 Di 29.10.2019
Autor: hippias


>
> Ja, die rote Ungleichung ergibt sich nicht aus dem Text.
> Deine Überlegung reicht völlig.

Ich schlage einmal diese Überlegung vor: da [mm] $m\leq 2^{n}$ [/mm] vorausgesetzt ist, kann nur [mm] $e_{1}$ [/mm] die Werte [mm] $0,\ldots,n$ [/mm] annehmen. Für $r>1$ liegt [mm] $e_{r}$ [/mm] zwangsläufig zwischen $0$ und $n-1$.


>
> > Viele Grüße,
>  >  Marcel
>  


Bezug
                        
Bezug
oo viele PZ (Thue) - Abschätzg: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 22:25 Di 29.10.2019
Autor: Marcel

Hallo Hippias,

> >
> > Ja, die rote Ungleichung ergibt sich nicht aus dem Text.
> > Deine Überlegung reicht völlig.
> Ich schlage einmal diese Überlegung vor: da [mm]m\leq 2^{n}[/mm]
> vorausgesetzt ist, kann nur [mm]e_{1}[/mm] die Werte [mm]0,\ldots,n[/mm]
> annehmen. Für [mm]r>1[/mm] liegt [mm]e_{r}[/mm] zwangsläufig zwischen [mm]0[/mm] und
> [mm]n-1[/mm].

weil [mm] $p_1=2$ [/mm] und jedes andere [mm] $p_j$ [/mm] ja $> 2$ ist. Natürlich. [bonk]

Danke Dir, manchmal steht man vor dem Wald und sucht die Bäume... ;)

Viele Grüße,
Marcel


Bezug
Ansicht: [ geschachtelt ] | ^ Forum "Zahlentheorie"  | ^^ Alle Foren  | ^ Forenbaum  | Materialien


^ Seitenanfang ^
ev.vorhilfe.de
[ Startseite | Mitglieder | Impressum ]